Wie soll es dann aber noch Vertrauen geben? Woran erkenne ich, ob bzw. wem ich vertrauen kann? Muß ich nicht auch bestimmtes Wissen, bestimmte Erkenntnisse einfach übernehmen können, ohne erst lange zu zweifeln, ob sie richtig sind?
Hier kann vielleicht Altmeister Goethe helfen, der schon wußte:
"Das Wort, kaum ausgesprochen, erzeugt den Gegensinn."
Mit anderen Worten: es ist unsere natürliche geistige Veranlagung, zu jeder Aussage die "Gegenaussage" mit zu denken und beide zu prüfen.
In den meisten Fällen dürfte das schon genügen, die Wahrheit zu erkennen. |